Ja, so kann es im Leben gehen: Eine ganze Weile ist alles entspannt und man handelt als hätte man alle Zeit der Welt, dann kommt ein Brief und schon sind Panik und anschließende Hektik da. Der Endspurt in der Schweiz wurde nun gestern ziemlich plötzlich eingeläutet und wir müssen mal sehen dass wir unsere Arbeiten zu einem brauchbaren Abschluss bringen…
Quitting: Die Kunst, im richtigen Moment aufzugeben
Eine interessante Site, auf die ich durch Andreas aufmerksam geworden bin:
Urlaub vorbei, Schweiz
Ich stehe also wieder auf „meinem“ Campingplatz und verbringe meine Tage wieder unter einem Hallendach. Am Sonntag war ich vom Rhein weg gefahren und zur nächsten Tankstelle getuckert. Der Tank war trocken wie ein Martini und der Düdo fuhr nur noch mit heißer Luft. Dummerweise war es kurz vor Monatsende und ich ziemlich abgebrannt. So ließ ich die letzten 50 Euro in den Tank laufen und machte mich wieder auf den Weg. Mein Navi lotste mich zuverlässig wie immer direkt vor die Umweltzone von Karlsruhe. Tolles Gerät! Gibt es ein Navi dem man Umweltzonen beibringen kann? Mann, die Scheiße nervt mich ganz gewaltig. Ich fuhr in die andere Richtung, genervt von der Stimme, die mich immer wieder zum Umkehren überreden wollte. Erst als ich eine Weile gefahren war, kam mir die Funktion „Sperrung“ in den Sinn. Gefunden hatte ich sie auch schnell, aber über die Funktionsweise hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht. Ich drückte einfach mal auf „10km“. Schon hörte die Dame mit ihren Bekehrungsversuchen auf und schickte mich anders, aber wieder nach Karlsruhe. Ich dachte schon „…wenn das mal gut geht…!“, aber es ging gut. Ich fand umweltzonenfrei auf die Autobahn und auch unbehelligt durch den Zoll. Am Abend war ich in Hochwald angekommen und wurde direkt auf meinen neuen Stellplatz gelotst. Ein Nachbar „meckerte“ schon wieder spaßig über die sonntägliche Ruhestörung. Seltsam, von der Rauchentwicklung und dem Gestank hat er nichts erwähnt… 😉
Schaum vor’m Maul
Eben ging mir der Arsch auf Grundeis. Ich war vorhin mit Happy spazieren gewesen und er hatte Essensreste von verschiedenen Leuten gefunden und an einer Stelle, die ich nicht gesehen hatte, etwas davon gefressen. Es ist echt zum kotzen, am meisten dass die hier stehenden Camper ihren Müll einfach vor die Tür werfen und dann wegfahren. Und dann jammern, dass immer mehr Plätze zum Halteverbot gemacht oder für Wohnmobile verboten werden. So, das ist aber eine andere Baustelle, die mich gerade weniger belastet hat. Ich hatte zusammen mit Henning und Roberto ein paar Würstchen vertilgt und Happy bekam im Anschluss ein paar kleine Stücke Pansen. Danach zogen wir uns in die Wagen zurück. Irgendwann fiel mir auf, dass Happy unruhig im Gang steht. Ich schaute – alles vollgesabbert und er hatte Schaum vor der Schnauze. Die Decke in seiner Höhle war auch ganz nass gegeifert. Sofort ging mir der Abfallhaufen mit Brot und Kartoffelschalen durch den Kopf. Wer weiß was für Hundehasser da etwas vorbereitet hatten…
Eggenstein-Leopoldshafen
Wir haben heute unser Rumtreibertreffen verlegt und erweitert, stehen nun zu dritt in unmittelbarer Nähe der Rheinfähre Eggenstein-Leopoldshafen.