Bullen

…hitze aber auch! Schön ganz früh am Tag habe ich den Eindruck, gleich zu schmelzen. Viele Stunden lang dann 32-35 Grad im Schatten, leider stehen die Baustellen nicht im Schatten… Wenn der Wagen dann erst mal aufgeheizt ist, bekomme ich die Temperaturen im Innenraum dann auch Abends kaum noch raus. Ich habe den Eindruck, dass der jetzige Stellplatz vor der Halle auch schlimmer ist als der frühere neben der Halle. Ab Nachmittags hatte ich neben der Halle Schatten, hier scheint aber die Sonne drauf bis sie verschwindet. Noch 4 Tage lang sollen die Temperaturen so sein, dann wird es wieder 10 Grad kühler. Da ich ja nicht gerade ein Sonnenanbeter bin, verbringe ich die Tage in einem Low-Operation Modus…

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Mehr Spaß

… macht es in Gesellschaft, so viel steht auf alle Fälle fest. Dabei brauche ich nicht mal ständig jemanden neben mir, aber es ist schön wenn ich weiß, dass da noch wer am arbeiten ist. Christian war auf seinem Kurztrip in 3 Tagen 2500km gefahren und kam am Freitag wieder in heimatlichen Gefilden an. Der verrückte Hund war „eben mal“ in meiner Heimat und hat mir eine Kiste mit Kleinkram geholt, den ich hier gerade gut gebrauchen konnte. Lebensnotwendig waren die Teile für mich freilich nicht gewesen, aber weil er sowieso Meer sehen und viel fahren wollte, hatte sich das eben angeboten.

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Auch alleine geht es voran

Heute regnete es fast den ganzen Tag. Kaum zu glauben, die Nacht war mit sternenklaren 8 Grad ja eher Vorbote für reichlich Sonne, aber sie blieb aus – und mit ihr die Wärme. Ich bin froh dass ich gestern so lange gearbeitet hatte, so konnte ich den Tag etwas langsamer angehen lassen. Wir erwischten noch brauchbares Wetter für eine kleine Gassirunde, ab da verkrümelten wir uns die meiste Zeit in die geschützte Halle.

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Multitasking

Ich gebe zu, es ist nicht wirklich das Ausführen mehrere Prozesse zur gleichen Zeit, aber irgendwie eben doch. Neben dem Hauptprozess des Knaus mache ich etwas am Düdo weiter. Die Nasszelle verdient ihren Namen noch nicht, denn weder darf es da drin nass werden, noch ist es eine Zelle. Eher so etwas wie eine offene Toilettennische, was mir die bisherige Zeit egal war. Eine Duschmöglichkeit ist seit ein paar Tagen wieder akut nötig und auch der ständige Blick beim Einsteigen auf das Porta Potti nervt mich inzwischen. Zudem soll der Beifahrersitz, der nun schon ein halbes Jahr die Tür zur Fahrerkabine wohnraumseitig blockiert, jetzt endlich mal an die richtige Stelle rücken. Dafür muss freilich zunächst die Konsole angepasst und montiert werden. Wo die hin soll, lag jetzt die ganze Zeit das Reserverad, für das es dann eine neue Lagermöglichkeit zu finden gilt. Der früher unter dem Wagenheck angebrachte Auszug fiel wegen der Anhängerkupplung weg und ich muss mir etwas Neues einfallen lassen. An der Küche will ich auch endlich mal wieder etwas Hand anlegen, da fehlt es an einem Deckel für den Herd und einem Zwischenboden zwischen Herd und meinen Vorratskisten. Wenn ich dann noch eine Verkleidung der Küchenwand hin bekomme und vielleicht sogar noch den Heizungskamin „verschwinden“ lasse, bin ich wieder eine ganze Weile glücklich. Um im Herbst auch den Prüfer der HU glücklich zu machen, muss ich noch eine kleine Roststelle neben der Eingangstür zuschweißen, die ist inzwischen nämlich durch. Wat mutt, dat mutt.

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Torfstecherei Teil 4

Heute ist meine letzte Nacht in Hochwald auf dem Campingplatz, morgen gibt es einen Umzug zur Halle hin. Es sind auch schon gut 1000 Franken für meine Nächte hier fällig, höchste Zeit, endlich mal mit dem Sparen anzufangen. Heute Abend wird hier nochmal ein Pitstop eingelegt und der Düdo etwas in Richtung fahrbereit geräumt. Längere Standzeiten sind immer ein großes Problem, denn ich gewöhne mich sehr schnell daran, alles stehen und liegen zu lassen. Zum Fahren muss also alles wieder ein sicheres Plätzchen finden, sonst führt das unweigerlich zu Unglücken… 😉

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