Die Grenze, die Verrückte macht…

(In Anlehnung an einen Asterix und Obelix, bei dem sie im „Haus, das Verrückte macht“ versuchen, irgendein Formular zu bekommen…)

Von Weil am Rhein, in dem LKW in so ziemlich sämtlichen Seitenstraßen nicht erwünscht sind, fuhr ich in einen der Nachbarorte und parkte dort eine Weile, bevor es Zeit für das Treffen mit Christian an der Schweizer Grenze wurde. Gerade auf der Autobahn gelandet, waren auch schon die beiden Abzweigungen für LKW an mir vorbei gerauscht. Jetzt hatte ich nur noch die Optionen „PKW“ und „PKW mit Anhänger und Reisebusse“. Also Letztere. Neben der Spur fand ich eine große Fläche, auf der ich parkte. Christian hatte mir geschrieben, dass wir noch irgendwelche Papiere für mein Auto ausstellen lassen müssten, deswegen wollten wir uns vor der Grenze treffen. Eigentlich auf dem Rastplatz vor der Grenze, aber der war ja nun nicht mehr erreichbar.

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Richtung Basel

Der Doc wollte mich heute nochmal bei sich haben, er kann ohne mich wohl nicht leben. Großzügig wie ich bin, tat ich ihm diesen Gefallen auch. Nur am Donnerstag, da würde ich nicht da sein, was er auch okay fand.

Mein Tag begann also blutig. Es war nicht viel und ich gab es freiwillig. Danach frühstückte ich gemütlich, richtete mir meine notwendigen Daten für’s Navi und ging noch einigermaßen ausgiebig mit Happy spazieren. Ich hatte auch die halbe Stunde Zeit, mit der älteren Hundebsitzerin im Maxdorfer Wald zu tratschen. Aber dann ging es los. Ziel: Weil am Rhein.

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Abfahrt mit Hindernissen

Die gewaschene Wäsche war zusammengelegt und verstaut, den Tempomat-Servo und das Handschuhfach nebst Lüftungsschläuchen hatte ich auch schon wieder zusammengesetzt. Gegen Abend bat ich meine Nachbarn, mir die Straße zum Rausfahren frei zu halten. Es war sowieso gerade nicht viel los und niemand musste wegen mir warten, prima. Wir schoben gleich den Anhänger hinterher und ich kuppelte ihn an. Die Beleuchtungsprobe brachte Ernüchterung pur. Das rechte Rücklicht funktionierte nicht, ebenso das rechte Bremslicht. Immerhin, die Blinker taten beidseitig. Na gut, es war ja auch noch lange nicht 22 Uhr und ich hätte sowieso nicht fahren dürfen.

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Beschuss

Gerade werde ich wieder mit Eiskügelchen beschossen. Irgendwie bin ich ins Kreuzfeuer des Wetters geraten. Heute morgen schon einmal, aber ich hatte dann beschlossen, es einfach zu ignorieren und als Dichtigkeitstest des Anhängers hinzunehmen. Was sollte ich auch gegen das Wetter ausrichten können. Die Extrarunde Schlaf tat gut…

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Endspurt

Der Tag gestern fing mit 2 Toten an, die ich direkt neben meinem Auto fand. Keine Ahnung, wie die beiden nackten Vögelchen da hin gekommen waren, auf jeden Fall waren sie nicht selber geflogen. Ich entsorgte sie im großen Plastiksarg, genannt „Mülltonne“. Weiter leerte ich meinen Kofferraum, füllte Motoröl und Kühlwasser auf, reinigte mein Wasserfass und ließ die Luft raus. Ich habe bestimmt noch mehr gemacht, aber ich weiß gerade nicht mehr, was… 😀

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