Torfstechen in der Schweiz

Ich bin heute ziemlich kaputt, zu wenig geschlafen und ich musste, wegen des schönen Wetters heute und des mies vorhergesagten Wetters nächste Woche, heute arbeiten. Noch dazu ist die Stimmung etwas angekratzt, weil wir am vermeintlich guten Wohnmobil immer mehr Mängel entdecken. Keine Ahnung was das Problem an den Vorderkanten des Wohnaufbaus ist, jedenfalls ist die vordere Wand (also die wo das Fahrerhaus offen angebaut ist) in den Ecken patschnass. Wir haben nichts gefunden, wo Wasser von außen eindringen könnte, die Ecken sind mit runden GFK-Teilen überdeckt und das war auch alles so weit dicht. Ob das alles Schwitzwasser sein kann? Von oben her konnten wir keine Wasserspuren finden. Jedenfalls ist das Holz aufgequollen und rechts ist die Ecke auch schonmal geflickt worden, wie wir heute herausfanden. Ja, wir sind begeistert… 🙁

3 Gedanken zu „Torfstechen in der Schweiz

  1. Hallo Petsi!

    Kommt mir von meinem Wohnwagen (Baujahr 1969) bekannt vor.

    Wassertropfen innen an der Oberkante des Heckfensters. Kam aber anscheinend nicht von der aussen über dem Fenster angebrachten Leiste.

    Es musste schnell, efektiv und billig gehen, also hab ich letztlich ALLE Kant-, Quer- und Zierleisten mit alukaschiertem Butylkautschukband abgeklebt. Soll wetterfest sein, kommt ausm Dach- und Fassadenbau, soweit ich weiss. Klebt jedenfalls wie Hulle! Ok, optisch vielleicht nicht der Hit, aber seit dem scheint es trocken zu sein.

    Ging mir nur dadrum, die Kiste trocken zu kriegen und weiter nutzen zu können. Restauration war nie geplant und lohnt auch kaum. Die Wände sind weich, innen wahrscheinlich auch mehr Torf als Holz. Hab weder Lust, noch Zeit, noch Platz, den wieder aufzubauen. Also fahr ich den, bis garnix mehr geht.

    Meine Vermutung: die Schornsteinabdichtung oben aufm Dach hat durchgelassen und es ist mir innen auf der Deckenverkleidung (noch richtiges Holz, nicht so ne Presspappe!) nach hinten gelaufen und dort abgetropft.

    Also sucht mal großflächig, wo bei euch das Wasser reingekommen sein kann! Wasser sucht sich seinen Weg! Fließwasser von oben oder Kriechwasser von unten!

    Womos und Wowas sind übrigens wohl so ca. nach 10 Jahren so ziemlich immer irgendwo undicht. Wenn mans nicht rechtzeitig merkt oder was macht, ist das weiche Holz im Unterbau ganz schnell Torf!

    Viel Erfolg, dass ihr bald wieder n trockenes Wohnmobil habt!

    BULLIZEIliche Grüße

    Marcus

  2. Moin Marcus! Ich denke wir haben heute schon mal zwei der Problemstellen einkreisen können. Siehe nächsten Blogeintrag, den ich gleich noch schreibe… 😉
    Ehrlich gesagt habe ich das bisher nur schwach ausgeprägte Vertrauen in aktuelle Wohnmobile nun gänzlich verloren. Was nicht aus Sandwichplatten zusammengebaut ist, besteht eigentlich nur aus billigen Kompromissen. Auch wenn es eine Weile funktioniert, sind das alles nur fahrende Sollbruchstellen. Wenn man dann noch die Preise für Neufahrzeuge sieht, ist es eine Frechheit, was es da zu kaufen gibt… 🙁

    • Hallo Petsi!

      Leicht muss es sein! Und „billig“! Hauptsache vordergründig „bling-bling“ und „chic“! Wer guckt denn hinter die Fassade?!

      Dann werden halt nur Sperrholz und Plastikteile verbaut. Und nach 6, 8 oder spätestens 10 Jahren sollst du es gefälligst wegwerfen und was Neues kaufen! 🙂 🙁

      BULLIZEIliche Grüße

      Marcus

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