Graupelgewittersturm

Heute war anfangs nicht so das tollste Wetter. Sturm, Gewitter, Graupel. Am Abend war es dann besser und ich fing an, den Kofferraum zu leeren und mit einem Heizlüfter zu trocknen. So etwa alle halbe Stunde wischte ich das Fenster wieder trocken, an dem sich Kondenswasser bildete. Ein paar Durchgänge später räumte ich den Kofferraum ganz leer. Morgen nochmal etwas heizlüftern und tuchwischen, dann sollte das alles bald trocken sein.

Gestern hatte ich das Dreirad ausgeladen und aufgepumpt. Ein paar Runden durch den Hof habe ich auch schon gedreht. Heute nach der letzten Kofferraumaktion fuhr ich ein paarhundert Meter auf der Straße. Oha! Das Treten ist recht anstrengend, hätte ich nicht erwartet. Die Sitzposition ist sehr unbequem, der Sitz ist zu weich aufgehängt (gummigelagert), die Sitzfläche wohl etwas zu lang und die Lehne sehr wabbelig und zu aufrecht. Den Lenker müsste ich mir auch noch weiter nach hinten stellen, das ist aber dank des verstellbaren Vorbaus das geringste der Probleme. An der Sitzlehne kann man sich quasi nicht abstützen, weil sie nicht sonderlich stabil und auch sehr niedrig ist. Man klammert sich automatisch am Lenker fest, um eine gewisse Kraft auf die Pedale zu bringen. Wie gesagt, sehr anstrengend. Ich muss sich diese Erfahrungen erst mal etwas setzen lassen, mal sehen was mir einfällt…

Gerolsheim

Puh, ich hab es endlich geschafft, meinen Ekel zu überwinden und Gerolsheim nach einem Einkaufsrundkurs über Oggersheim und Frankenthal anzusteuern. Schon das Reinfahren in den Hof weckte böse Erinnerungen, aber ich hab es ohne Kratzer und Beulen hinbekommen. Der Schuh ist noch nicht wieder eng, aber der Hof nach wie vor. Ich muss mich mit dem Mieter der oberen Wohnung irgendwie arrangieren, dass wir uns nicht gegenseitig zuparken. Der Düdo steht jetzt irgendwie mittendrin und gleichzeitig so weit hinten im Hof, wie es ohne größere Mühen möglich war.

Zuerst werde ich etwas rein- und rausräumen, das Auto mal wieder etwas aufräumen und vor allem das Dreirad aus der Küche holen. Letzteres soll heute noch geschehen, mal sehen wie weit der Elan reicht. Es ist halt unnötig eng und zugestellt im Düdo, muss ja nicht dauerhaft so sein…

Ich habe kein Hundefutter im Fressnapf FT bekommen, also müsste ich es mir entweder schicken lassen oder in den nächsten Tagen mal den Fressnapf in Grünstadt ansteuern. Eigentlich könnte ich dahin ja auch mit der Schwalbe fahren, die ist ja diesen Monat noch versichert…

Beinahe Gerolsheim

Nur noch etwa 10 km, dann hätte ich es geschafft gehabt. Aber nööö, ich bin noch „kurz“ bei Peter in Maxdorf vorbei gefahren, bzw. habe sogar dort angehalten. Eben bin ich raus ins Auto und hab erst mal die Heizung angeschmissen. Schweinekalt und windig ist es draußen, drinnen geht es mittlerweile. Diese Nacht fahre ich nicht mehr, mir fallen schon seit kurz vor 22 Uhr dauernd die Augen zu…

Morgen düse ich wohl erst mal bei Hornbach in Oggersheim vorbei und hole eine frische Gasflasche. Volltanken würde ich auch noch gerne, mal den Spritkonsum ohne die Diesel-Luft-Heizung ermitteln. Im Kölle-Zoo könnte ich gleich mal nach einer Krallenzange schauen, vielleicht bekomme ich bei denen auch einen Sack Markus-Mühle Hundefutter. Wenn nicht, fahre ich die nächsten Tage mal nach Frankenthal zum Fressnapf.

Letzter Tag in Frickenhausen

Nachts fahren bot sich für mich irgendwie immer an, für mich war das der normale Tag und die Straßen schön leer. Das war gestern auch ein Grund zum Umdenken. Sonntags sind tagsüber nur wenige LKW auf der Autobahn, die mich am liebsten etwas schieben würden, weil mein Düdo ihnen zu langsam ist. Und da Nachtfahren im Moment nicht in Frage kommt, werde ich mich morgen früh auf den Weg nach Gerolsheim machen.

Ich bin gespannt wie Happy reagiert, wenn wir zwar am Haus sind, aber in der Wohnung kein gemütliches Sofa oder überhaupt irgendwelche Möbel mehr anzutreffen sind. Wenn das Leben so völlig anders bleibt als früher. Vermutlich versteht er die Welt nicht mehr. Andererseits hat er sich ja auch an das Leben im Auto gewöhnt. Ich werde es ja noch früh genug erfahren…

Etwa genauso spannend finde ich die Überlegung, wie es sich wohl für mich anfühlen wird, wieder in meinem ehemaligen Gefängnis vorbeizuschauen. Zeitweise ging es dort ja ganz schön turbulent zu, ich verbinde sehr viele negative Erinnerungen mit Haus und Hof. Klar, nicht alles war schlecht gewesen, aber die Tendenz ging eindeutig nach unten. Jetzt bin ich dort weg und vor Allem bin ich frei, kann mich jederzeit woanders hinstellen und bin doch immer zuhause. Mal sehen wie lange ich mich in der Pfalz aufhalte…