Berlin 3.0

Noch ein Versuch mit Berlin, nachdem der Start ja nicht so der Hit war. In Staaken (Berlin 2.0) hatte ich direkt am Rande eines Wohngebiets gestanden, gleichzeitig am Rande Berlins, weil auf der anderen Straßenseite eine riesige Hundeauslauffläche war, die schon zu Brandenburg gehört. Also eine echte Erfahrung mit Randgruppen im Grenzbereich. 😉 Leider war die Wiese an zwei Tagen übelst nass und am dritten spiegelglatt, weil gefroren. Egal, deutscher Winter halt. Vorgestern wurde ich dann zu Version 3 meines Berlinbesuchs eingeladen. Weiterlesen

Berlin 2.0

Berlin 2.0 steht nicht für die neue Version Berlins, die mit einem Flughafen ausgestattet daherkommt oder so. Eher für meinen zweiten Standplatz in Berlin. Version 1.0 war laut und trostlos. Im Nachhinein betrachtet hätte ich beim Reiseplan 1.0 bleiben und Berlin auslassen sollen. Weiterlesen

Das Heizungsdrama – Teil 2

Gestern Abend war es dann mal wieder so weit und die Truma Heizung machte zu warm. Leider kam ich dann auf die wenig glorreiche Idee, den Temperaturfühler (die „Zigarre“) nochmal etwas zusammen zu quetschen. Da sich nicht gleich etwas tat, drückte ich noch etwas. Und noch etwas. Das Ende vom Lied ist, dass die Heizung ab da nur noch die Pilotflamme hatte und selbst auf höchster Stufe nicht mehr Heizleistung abgeben konnte. In solchen Momenten muss ich dann immer an meinen alten Meister denken, der konnte manchmal Sachen auch sehr gut so lange „feinbearbeiten“, bis sie dann kaputt waren. Weiterlesen

Kurzumzug + Berlin

Heute zog ich nach einer halben Stunde notdürftigen Aufpäppelns der Starterbatterien um, ins wohl chaotischste Industrie-/Gewerbegebiet meiner bisherigen Lebenszeit. Hier ist irgendwie alles verwinkelt und hat mehrere Evolutionsstufen durchlaufen, viele Schilder von vielen Firmen, die es schon längst nicht mehr hier gibt. Aber gut, ich stehe immerhin wieder gerade, da wohnt es sich doch gleich viel besser. Auch das Wasser des Waschbeckens kann jetzt wieder ablaufen. Weiterlesen

Auf die schiefe Bahn geraten

Nach etwas Herumgammeln und Film Schauen, sowie einer Abschiedsgassirunde, sollte die Fahrt von Marquardt nach Potsdam starten. Aber genau daran scheiterte die Fahrt: Am Starten. Normalerweise drücke ich den Anlasserknopf bei Kälte erst mal nur ein paar Sekunden, warte dann ein paar Sekunden und beim zweiten Durchgang läuft der Motor recht schnell. Heute war schon bei den ersten Umdrehungen der zweiten Runde klar, dass das nichts wird. Die Anlasserdrehzahl war zu niedrig. Aus reiner Verzweiflung drückte ich noch ein drittes Mal auf den Knopf, wohl in der Hoffnung, dass der Motor es auf den letzten Zuck doch noch schafft. Aber die Batterien hatten keine Power mehr. Weiterlesen

Marquardt

Ich fuhr von Rathenow auf Landstraßen Richtung Potsdam. Zwei Düdos kamen mir kurz nacheinander entgegen, wie ungewohnt für mich. Wegen einer Straßensperrung musste ich durch Nauen, was ich gleich für einen Einkauf bei Aldi nutzte. Danach ging es weiter zu Hornbach am Rande von Potsdam, wo ich zwei leere Gasflaschen in gefüllte umwandeln ließ. Man weiß ja nicht, welche Temperaturen der Januar noch bringt. Lieber Vorrat haben. Der einfache Plan war gewesen, mich für die Nacht einfach auf der Straße zu Hornbach einzunisten. Das wäre allerdings direkt neben der A10 gewesen. Auf dem Baumarktparkplatz schaute ich nochmal in die Maps von Google und endeckte unweit meines Standortes eine Möglichkeit direkt an der Havel-Abkürzung Sacrow-Paretzer Kanal. Einen Versuch war es allemal wert. Weiterlesen

Rathenow

In Parey hatte es die letzte Nacht etwas geschneit, um dann den Boden beim Tauen noch besser weich machen zu können. Ich kam zwar prima von meinem Standplatz auf den Weg, aber dafür kämpfte sich der Düdo unter Hinterlassung tiefer Spuren mit durchdrehenden Rädern bis zur Straße. Stellenweise dürften es sogar 6 Spuren gewesen sein, weil die Vorderachse einen ganz anderen Weg nehmen wollte als die Hinterachse. Ich hab mir die Bescherung auch garnicht erst angeschaut, sondern fuhr nach Rathenow zum offiziellen Stellplatz, wo es Strom geben sollte. Weiterlesen

Spaß mit der ISPpro Internet KG

Wieder mal ist es EUServ, ein dubioses Machwerk der ISPpro Internet KG, die mich ärgert. Passend zur einst sehr beliebten TV Sendung „wie bitte!?“ ging mir gleich „Spaß mit der Telekom“ durch den Kopf. Lachte man da noch über Telefonbucheinträge, die unter dem Namen „Soll nicht erscheinen“ die Telefonnummer des Teilnehmers zeigten, der eigentlich seine Nummer geheim halten wollte, finde ich die aktuelle Aktion von EUServ nur wenig amüsant. Betrug passt wohl eher zum aktuellen Vorfall. Und klar, es sind bei mir nur ein paar Euro, die da erschwindelt werden sollen – aber auf viele Kunden verteilt kann man sich so auch sehr elegant aus einer Finanzmisere ziehen… Weiterlesen

Nedlitz

Von Zerbst aus fuhr ich wieder weiter mit der groben Richtung Berlin. Ich suche mir derzeit immer Orte auf der Karte, die einigermaßen auf der Luftlinie liegen, gebe ihre Namen ins Navi ein und folge den Anweisungen. So muss ich beim Fahren nicht auf die Richtung achten und kann entspannt den Landstraßen folgen. Bei der Durchfahrt durch Nedlitz gefiel mir der Ort und ich bog -wie so oft- Richtung Bahnhof ab. Selbst da war es schön, also geparkt und zum Feierabendgassi angetreten. Weiterlesen

Umkreis Zerbst

Ich verließ Frose mit dem Ziel Lindau/Zerbst. Es war übelst windig und ich kam mit dem kalten Motor gerade mal auf 60km/h. Auf der Bundesstraße besserte sich das dank Rückwind sehr schnell. Bei Ilberstedt verließ ich die „gelbe Autobahn“ wieder. Mein Zeitplan war ja nicht sonderlich straff, deswegen schaute ich mir die Stehmöglichkeiten am alten Bahnhof von Ilberstedt an. Dort war es aber nicht wirklich gemütlich und der Wind änderte diese Tatsache auch nicht gerade. Nach einer kleinen Hunderunde durch das Industriegebiet fuhr ich weiter. Weiterlesen

Frose

Keine Sorge, ich heule mich nicht schon wieder wegen des Umspannwerks aus. Aber auf meinem Spaziergang von Nachterstedt Richtung Frose war mir die Idee gekommen, dass ich auf der Froser Seite des Radwegs besser stehen würde. Der Wendeplatz fühlte sich nämlich irgendwie beengt an. Obwohl ich irgendwo im Nirgendwo stand, fühlte sich das für mich an, als wenn mich hier schon halb Nachterstedt gefunden hätte. So zog ich nach nur einer Nacht schon wieder um.  Weiterlesen

Nachterstedt

Jetzt habe ich mal wieder etwas Durcheinander verursacht, weil ich das alte Umspannwerk Frose etwas vorgeschoben hatte. Mir war halt danach, egal.

Von Salzmünde fuhr ich also nach Hoym und dann einen Ort weiter nach Frose. Aber mein Sinn stand nicht nach Übernachten in Frose, zumal ich dort auch keinen Platz fand, der „nimm mich!“ schrie. Beim Ortseingang war zwar ein Parkplatz, aber der erschien mir nicht gerade lauschig. Vermutlich war ich sowieso nur nach Frose rüber gefahren, um das Umspannwerk im Vorbeiflug zu sehen, so genau weiß ich das selber nicht. Weiterlesen