Entberlint

Heute habe ich Berlin wieder verlassen und bin nach Potsdam zurück gefahren. Der Düdo wollte erst nicht anspringen, dann nicht aus der Einfahrt passen. Aber gegen die neuen Starterbatterien hatte der Motorenstreik keine Chance. Als der Motor ansprang, gab das eine richtig fies schwarze Wolke durch das Wohngebiet. Die Nachbarin von gegenüber machte netterweise ihr Tor auf, so konnte ich erst von Grundstück zu Grundstück wechseln und dann auf die Straße raus fahren, wo ich aber auch nochmal etwas rangieren musste…

Eigentlich war mir danach schon fast wieder nach Parken und Feierabend Machen, ich unterdrückte dieses Gefühl aber dann doch recht erfolgreich. Die Fahrt über Landstraßen war eigentlich ganz schön. Statt 60km mit Autobahnbetrieb, waren es so 30km ohne Autobahn. Leider zeigt mir mein Navi nach einem erfolglosen Kartenupdate-Versuch nicht mehr die erlaubte Geschwindigkeit an, was ich immer als sehr nützliche Funktion ansah. Es warnt mich auch nicht mehr, wenn ich die erlaubte Geschwindigkeit überschreite. Mein Copilot wirkt extrem kastriert, Mist!

Einen kleinen Abstecher machte ich zu Hornbach und tauschte dort 2 Gasflaschen. Ich schaute auch nach einem „speziellen“ 10er Gabelschlüssel, der für den Ausbau des Truma Brenners ohne Ausbau der gesamten Heizung geeignet sein könnte. Es gab aber nichts Passendes. In meiner Werkzeugkiste in Thüringen gäbe es einen, das weiß ich. Nützt mir aber nichts, klar. Immerhin blieb die Heizung bis jetzt absolut zickenfrei an, auch im Fahrbetrieb.

Beim Versuch, auf dem schrägen Platz auf die Auffahrkeile zu fahren, rutschte mir ein Keil weg und es brach ein Stück seitlich ab. Ist aber auch doof, wenn der Untergrund vereist ist. Ich versuchte es nochmal mit etwas Anlauf und schaffte es bis fast ganz hoch. Schief stehe ich immer noch, aber für eine Nacht geht es wohl. Morgen mal schauen, vielleicht den Wagenheber auspacken und etwas Brennholz unters Rad legen.

Happy ist auch wieder beruhigt, hier gibt es auch Wald und den sogar direkt vor der Haustür. Nur mit weniger Hunden, so viel steht fest. Das in Berlin war aber auch echt ein Hundeparadies, das ist so leicht nicht zu toppen. Happys Begeisterung war deutlich zu merken, wenn wir uns zu einer Gassirunde in den Hundewald auf machten. Es war nahezu unmöglich, keinem seiner Kollegen zu begegnen.

Die heutigen Bilder entstanden auf einer Runde mit Happy und meinem Gastgeber zum Flughafensee in Berlin Tegel.

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