Berlin 3.0

Noch ein Versuch mit Berlin, nachdem der Start ja nicht so der Hit war. In Staaken (Berlin 2.0) hatte ich direkt am Rande eines Wohngebiets gestanden, gleichzeitig am Rande Berlins, weil auf der anderen Straßenseite eine riesige Hundeauslauffläche war, die schon zu Brandenburg gehört. Also eine echte Erfahrung mit Randgruppen im Grenzbereich. 😉 Leider war die Wiese an zwei Tagen übelst nass und am dritten spiegelglatt, weil gefroren. Egal, deutscher Winter halt. Vorgestern wurde ich dann zu Version 3 meines Berlinbesuchs eingeladen.

Ich folgte also gestern dieser Einladung nach Tegel in eine wirklich enge Wohnsiedlung. Gebaut wurde sie wohl eher für die Freunde von Campingplatzparzellen, die gerne in richtigen Häusern wohnen wollten, als für die Fahrer großer Mobile. Jede Müllabfuhr und jede Paketzustellung legt gleich mal die ganze Straße lahm – wer macht denn sowas? Einmal abgebogen, hatte ich aber dann doch reichlich Platz zum Parken.

Die Lage der Siedlung ist auch richtig schön. Ich habe etwa 100m Weg, bevor ich an einer Hundefreilauffläche und einem Wald bin, der mit reichlich schönen Wegen durchkreuzt ist. Noch ein paar Meter weiter kommt ein großer See, der Tegeler See. Wem der zu groß ist, der kann auch zum kleineren Flughafensee gehen. Je nach Wetter und Fitness steht das für morgen auf dem Programm. Heute war der große See dran gewesen.

Mein Besuch hier war bisher interessant, lustig und ziemlich anstrengend – für beide Seiten. So mussten wir uns, nach einem längeren Telefonat vorgestern und zwei jeweils mehrstündigen Besuchen gestern, heute beide eine Auszeit nehmen. Passt doch, ich hab meine Wohnung sowieso dabei und stehe hier recht gut. Zeit habe ich auch noch ein paar Monate, also nur keine Hektik aufkommen lassen. 😀

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