Auf die schiefe Bahn geraten

Nach etwas Herumgammeln und Film Schauen, sowie einer Abschiedsgassirunde, sollte die Fahrt von Marquardt nach Potsdam starten. Aber genau daran scheiterte die Fahrt: Am Starten. Normalerweise drücke ich den Anlasserknopf bei Kälte erst mal nur ein paar Sekunden, warte dann ein paar Sekunden und beim zweiten Durchgang läuft der Motor recht schnell. Heute war schon bei den ersten Umdrehungen der zweiten Runde klar, dass das nichts wird. Die Anlasserdrehzahl war zu niedrig. Aus reiner Verzweiflung drückte ich noch ein drittes Mal auf den Knopf, wohl in der Hoffnung, dass der Motor es auf den letzten Zuck doch noch schafft. Aber die Batterien hatten keine Power mehr.

Nach 7 Jahren wollten die Starterbatterien wohl auch langsam mal in den Akkuhimmel. Klar, wenn ihre Wohnraumkollegen nach 3 Jahren sterben durften… Das Timing ist etwas blöd, so rein finanziell betrachtet. Was solls, alles Jammern nützt nichts.

Wieder mal war ich froh über meinen neuen roten Kollegen mit der blauen Schweinenase. Ich ließ ihn aus dem Kofferraum frei und er durfte sich ein Stündchen mit der Versorgung des Ladegerätes austoben. Danach startete der Motor problemlos und ich konnte losfahren. Auch die Weiterfahrt nach einem kleinen Einkauf stellte kein Problem dar.

Bei meinen Düdofahrerkollegen angekommen, ergab sich ein anderes „Problem“. Der Parkplatz ist am Hang. Und nicht etwa so ein kleiner, wo man mit Keilen noch alles retten könnte, nein. Eher so eine Art „Schweizer Alpenparkplatz“, wo man schon mindestens 2 Sätze hoher Keile bräuchte und unter ein Rad einen Doppelpacken legen müsste. So viele habe ich nicht. Also kamen die Keile beide links drunter, um den schlimmsten Schrägstand auszugleichen. Der Düdo steht immer noch stark nach links und vorne geneigt und im Waschbecken bildete sich eine große Pfütze. Hoffentlich rolle ich nicht aus dem Bett! 😀

Das Abendgassi durch den Wald war herrlich. Durch den Schnee war alles richtig hell und ich brauchte trotz fortgeschrittener Stunde keine Taschenlampe mitzunehmen. Gleichzeitig war es aber auch nicht so viel Schnee, dass er beim Laufen behindern würde. So gefällt mir das, etwas Winteroptik und leichter Schneefall.

Nach 7,5 Tagen wollte dann auch die Gasflasche mal wieder leer sein, wie ich nach dem Gassi feststellte. Wer weiß, wie das Wetter morgen ist, also lieber gleich tauschen. Doch das rote Licht leuchtete auch danach noch. Mist! Nochmal raus, nochmal Gaskasten freiräumen. War die doofe Schlauchbruchsicherung ausgelöst und ließ kein Gas aus der neuen Flasche raus… Jetzt ist aber wieder die grüne Lampe an und ich kann mich beruhigt zurücklehnen. Man, steht das Auto schief…! 😉

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