Torfstecherei Teil 4

Heute ist meine letzte Nacht in Hochwald auf dem Campingplatz, morgen gibt es einen Umzug zur Halle hin. Es sind auch schon gut 1000 Franken für meine Nächte hier fällig, höchste Zeit, endlich mal mit dem Sparen anzufangen. Heute Abend wird hier nochmal ein Pitstop eingelegt und der Düdo etwas in Richtung fahrbereit geräumt. Längere Standzeiten sind immer ein großes Problem, denn ich gewöhne mich sehr schnell daran, alles stehen und liegen zu lassen. Zum Fahren muss also alles wieder ein sicheres Plätzchen finden, sonst führt das unweigerlich zu Unglücken… 😉

In den letzten Tagen haben wir die Trennwand zum Fahrerhaus angefangen um dann schnell zu merken, dass wir erst die rechte vordere Ecke enttorfen müssen. Die linke Ecke ist wieder fast komplett zusammen, wobei wir da einen kleinen Fehler gemacht haben. Vor der Außenverkleidung der Kante hätte nämlich die untere Ecke mit dem Einstieg wieder montiert werden müssen. Ich war so im Arbeitseifer, dass mir das nicht aufgefallen war. Zum Glück hatte Christian eine Idee, wie wir die etwas anders montieren können, sonst hätten wir den ganzen Kleber wieder aufreißen müssen. Oh man!

Die rechte Ecke sieht etwas besser aus als die linke, denn hier ist die Feuchtigkeit in der schmalen Frontwand geblieben und hat nicht die Seitenwand in Mitleidenschaft gezogen. Dafür haben unsere Vorflicker geschludert und bei der Reparatur des Einstiegs viel faules Holz einfach drin gelassen. Es wurde wohl auch eher auf eine kostengünstige Notflickerei gesetzt, als auf eine echte Reparatur, denn sonst wäre wohl auch das für den Schaden verantwortliche undichte Fenster im Alkoven da schon abgedichtet worden. Ergo war alles schön feucht und wir mussten wieder ein ordentliches Stück Boden öffnen, die Frontwand ja sowieso.

Wir müssen höllisch auf die Tür achten, denn die hat sich wegen der fehlenden Stützen sehr bald gesenkt und schloss nicht mehr richtig. Wir hielten es jetzt so, dass wir die Tür jeden Tag nach dem Öffnen ausbauten und auf die Seite legten. Ein Wagenheber unter der Trittstufe sorgte für einen benutzbaren Eingang und hielt alles auf Position. Das Absenken sollte seit heute wieder der Vergangenheit angehören, die Stufe bekam ihr Auflager auf der Konsole zum Fahrerhaus. Morgen kommen da noch Schrauben von unten rein, dann verrutscht da auch nichts mehr. Die Eckverbindung an der senkrechten Kante der Außenwände ist diesseits etwas „kitzeliger“, weil wir wegen der Tür alles auf Spannung zusammenbauen müssen…

So, mal abwarten wie das in der nächsten Zeit mit dem Internet wird. Ich werde mir wohl gelegentlich mal ein paar MB davon kaufen. Witzigerweise ist meine deutsche Karte per Roaming im schweizer Netz günstiger als eine schweizer Karte im Heimatnetz. Billig ist das mobile Internet in der Schweiz deswegen aber noch lange nicht… 😉 Mal sehen ob ich da oben überhaupt Netz habe.

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