Unterflurplanung

Da ich nun wieder allein auf weiter Flur stehe, André AMUMOT ist heute weiter gezogen, bot es sich einfach an, mal ein paar Gedanken an die Unterflurkästen für den 814 zu verschwenden. Dadurch ergab sich automatisch auch, das leidige Thema „Hilfsrahmen“ nochmals durch zu kauen.

So in etwa könnte das nachher aussehen. Das sind natürlich keine maßgetreuen Detailpläne, aber man hat so zumindest mal ein Bild vor Augen. Ich habe die Kästen so weit runter gezogen, wie die seitlichen Flankenschutzleisten saßen. Da sie keine nenneswerten Schäden aufwiesen -und erst recht keine von Aufsetzern-, sollte die verbleibende Bodenfreiheit vollkommen ausreichen. Ich habe ein paar Sachen skizziert, bei denen ich mir noch nicht so ganz sicher bin, ob das so zu machen ist.

So sind die Starterbatterien zum Beispiel übereinander und müssten für die Wasserkontrolle in einzelnen Vollauszügen untergebracht werden. Die Luftkessel müssten 90° gedreht werden oder, was mir noch lieber wäre, 90° gedreht und ggf. leicht versetzt übereinander montiert werden.

Die hintersten Staukästen kommen bei der geplanten Tiefe (also in Richtung unter den Wagen) mit der Breite des dicken Trägers der Ladebordwand ins Gehege. Da müsste also ggf. eine interne Umleitung in den Kästen vorgenommen werden. Außen möchte ich alles so homogen wie möglich haben.

Der Auspuff ist derzeit noch ignoriert, er endete bisher hinter dem Flankenschutz unterhalb der Batterien. Vielleicht würde das ja genau mit der Luftkesselversetzung hinhauen, dass er dort seinen Ausgang findet.

Der Querträger an der Koffervorderkante geht nicht ganz bis außen, daher fehlen mir etwa 30cm nach vorne, um den untergesetzten Winkel dort nochmal zu befestigen. Andererseits sind die Winkel so stabil, dass die sich an 30cm garantiert nicht stören. Mich stört dafür, dass die Batterien genau da vorne dran und eigentlich fast nur am geflickten Querträger hängen.

So, habe fertig. Aber geil sieht es schon aus…

2 Gedanken zu „Unterflurplanung

  1. Hallo Petsi,
    Respekt! Gute Planung bewahrt vor Bauruine!
    Ich war mit meiner GREY BOX fast 2 Jahre schwanger und habe dabei fast jede einzelne Schraube geplant. Den Grundriss habe ich 1:1 am Strand entwickelt, inklusive „Probewohnen“. 🙂
    Die Leute dachten schon, ich sei irgendwie retardiert. (Was tun sie da?)
    Aber was kümmern mich die Leute!
    Fast kucke ich dir ein wenig “ neidisch“ zu, denn augenblicklich erschöpft sich meine Kreativität im Gebrauch. Wobei das Lebensgefühl in einem selbst(aus)gebauten Teil einfach nur „befriedigend“ ist und bleibt.
    Aber wem sage ich das!?
    LG Phil

    • Moin Phil! Ich hatte vor Kurzem Bilder im Netz gesehen, wo einer seinen Grundriss auf einen Parkplatz gemalt und probebewohhnt hatte. Klar sieht sowas etwas seltsam aus, aber die Idee finde ich echt gut. Werde das wahrscheinlich auch noch nachäffen, einen ruhigen Parkplatz habe ich ja an meinem Basislager. Auf jeden Fall darf es nicht zu einer Bauruine kommen, das wäre der GAU. Ich brauche genaue Pläne, sonst bin ich unsicher und blockiert. Ob ich es dann genau nach Plan mache, ist wieder eine andere Geschichte… 😉
      Die Grundrissplanerei liegt mir nicht sonderlich, also werde ich von „optimal“ weit entfernt sein. Trotzdem näher dran als jetzt im Düdo. Und selbst der funktioniert weitestgehend… 🙂

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