Hoffnungsschimmer am Horizont

Nachdem mir ein guter Freund heute wieder mal nahelegte, den 814 wieder zu verkaufen, weil meine Möglichkeiten zum Reparieren der Hilfsrahmen hier ja mehr als schlecht sind, gingen mir immer wieder die Bustechnik Maniacs in Ankershagen (Müritzsee) durch den Kopf. Die haben einen großen Gabelstapler, eine Halle mit Kranbahn und Strom, bestimmt auch verschiedene Dinge zum Unterlegen des Koffers. So weit gut. Ich hatte sie nur verdrängt, weil ich a) nicht im LKW schlafen kann und b) mir die Entfernung als unerreichbar erschien. Von Gerolsheim aus waren das 900km, völlig unmöglich ohne Zwischenschlaf.

Von hier aus sind es aber „nur“ 350km, was mit reichlich Kaffee bestimmt problemarm machbar ist. Also habe ich eben mal etwas bei denen gelesen. Die haben wohl Schlafmöglichkeiten in der Nähe, kleine Pensionen nehme ich an. Tagsüber stünde bei denen eine Küche zur Verfügung, also auch prima für eine Mittagspause. Jetzt ist die ganze Geschichte also schon wieder nicht mehr gänzlich unlösbar. Ich muss mal mit denen telefonieren, abklären was mich 8-14 Tage dort kosten würden. Koffer runter, LKW raus, Kofferboden raus, Hilfsrahmen schweißen, Boden wieder rein, Koffer wieder drauf und ab dafür. Die Versorgung mit Schrauben, Rostschutzmitteln und Stahlprofilen müsste ich vorher abklären. Auch die Temperaturen in der Halle wären interessant zu erfahren. Über 15°C wäre ja das Isolieren auch möglich. Mit Isolierung, Heizung und einer Seitentür würde ich fast schon notdürftig einziehen können, was dann den Verkauf des Anhängers und des Düdo ermöglichen würde. Kopfkarussell schon wieder…

3 Gedanken zu „Hoffnungsschimmer am Horizont

  1. Servus Petsi,

    wenn ich mich richtig erinnere war dein „Traum-LKW“ sowieso mit einem längeren Koffer?!?!
    Zudem ist der „Rostumfang“ schon gravierend…
    Ich würde mich glaube ich Deinem Freund anschließen – weg mit dem 814 – auch wenn es finanziell schmerzt.
    Und mit Ruhe weiter suchen.

    LG

    Flo

    • Moin Flo! Wahrscheinlich habt ihr beide recht – und auch die anderen, die mir schon mehrfach zum Wiederverkauf rieten. Ach, so ein Kack. Dann geht das ganze Theater wieder von vorne los und unnötig Geld gekostet hat es auch noch. Momentan tendiere ich -trotz des tatsächlich kürzeren als geplanten Koffers- zur Reparatur und dem Behalten. Kostentechnisch kommt es vermutlich auf das Gleiche raus, nur dass ich die baulichen Veränderungen am Koffer gleich mit machen könnte, wenn ich sowieso an den Rahmen herumschweißen muss. Und an einem verkorxten Koffer lässt es sich leichter radikal arbeiten, als wenn der noch prima in Schuss wäre. Weniger Angst etwas Teures zu zerstören…
      Puh, Entscheidungen sind ja mal so richtig garnicht meine Welt…
      Danke für Deine Meinung! Schmerzlich nur zu wissen, dass Du weißt von was Du schreibst… 🙁
      Ich muss da wohl noch einige Nächte drüber schlafen…

  2. Ich tendiere immer noch zur Reparatur des Koffers. Unterm Strich verliere ich bei beiden Varianten etwa gleich viel, nur bei der Verkaufsvariante fange ich mit weniger Geld bei NULL an und bei der Reparaturvariante habe ich anschließend eine für mich brauchbare Basis.

    In Kombination mit einer Anhängerkupplung am 814 könnte ich sogar mit einem geliehenen Wohnwagen (*Attentatvorbereit*) die Pensionskosten einsparen und gleichzeitig müsste ich Happy nicht „verleihen“. Das eröffnet dann auch andere Möglichkeiten als nur Ankershagen. Hmmm…

    … Nochmal ein paar Nächte drüber schlafen …

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