Reiseplanung

So, schon wieder ganz schön lange nichts geschrieben. Übermorgen ist Abfahrt Richtung Norden. Eine gute Gelegenheit, mal wieder ein Kapitel im Blog zu beenden. Ich versuche mal die letzte Zeit etwas zusammen zu fassen:

Viele Tage beschäftigt mich nun schon der Einstieg für den 814. Diverse Lösungen mit und ohne innenliegenden Einstieg habe ich durchgekaut und skizziert. Diverse Leitern und Treppen, fest montiert oder einfach abnehmbar, aber irgendwie gefällt mir keine zu 100%. Es gibt nur unpassende und schlecht passende. Bevor ich wieder auf den innenliegenden Einstieg zurück ging, war eine rausschieb- und ausstellbare Sambatreppe mit 2-3 Pneumatikzylindern die erste Wahl. Allerdings macht mir die Geräuschentwicklung bei jedem Arbeitsgang Sorgen. Wie oft kann ich da wohl Nachts die Treppe aus- und einfahren, bevor sich die Nachbarn beschweren…? Mit Drosselventil und Schalldämpfer vielleicht doch machbar, was weiß denn ich… Wo die Treppe ausgeklappt bleiben kann, ist das natürlich kein Problem, aber sobald es eng ums Auto herum wird, zischt es auch öfter.
Eigentlich tendiere ich wieder mehr zu zwei innenliegenden Stufen und zwei Klappstufen. Nur die Thule Omnistep hat einen Stufenabstand von 20cm und von der Anschraubfläche zur oberen Stufe sind es 18cm. Durch die Isolierung hätte man von der oberen Stufe in die untere innenliegende Stufe gut 30cm zu überwinden.
Im Düdo hat die Klappstufe 30cm vom Boden, dann kommt die innenliegende Stufe nach 27cm und die Wohnfläche nach weiteren 22,5cm. Man gewöhnt sich recht schnell an die ungleichen Stufen. 25cm halte ich für ein sehr bequemes Maß. Wenn ich das als Stufenmaß für die innenliegenden Stufen rechne, habe ich bei der Omnistep von unten nach oben 18, 20, 32, 25 und 25cm Stufenhöhe. Durch eine nach innen und außen verteilte Isolierung könnte man die 32cm noch verkleinern (die 18 vergrößern sich dadurch), aber u.U. mit mehr Gefahr von Schwitzwasserbildung. Zum Glück muss ich den Koffer erst noch flicken und kann mir dabei weiter den Kopf zerbrechen… 🙁

Am letzten Donnerstag war ich mit dem Düdo beim Campingladen in Böhl-Iggelheim und habe Gasprüfung machen lassen. Herr Weber war sehr genau und prüfte Funktion und Dichtheit der Anlage. Irgendwie unterschied sich die ganze Prüfung enorm von der Pseodo-Gasprüfung des GTÜ-Ladens in Frankenthal. Zum Schluss bekam ich nämlich nicht nur Geld abgenommen und eine Plakette aufs Heck, sondern ich bekam eine ordentliche Rechnung und ein Prüfungsbuch dazu. So gehört das! Prima, alles war dicht und jetzt ist die Gasanlage auch offiziell abgesegnet. Ich fuhr wieder nach Maxdorf zurück.

Am Freitag ging es dann nochmal für einen Kurzbesuch nach Heidelberg. Da dort aber alle krank waren, sahen wir uns insgesamt keine 2 Stunden, auf Freitag und Montag verteilt. Naja, kann man nicht ändern, Krankheiten sucht man sich schließlich nicht aus. Sonntags bekam ich Besuch von einer Freundin aus der Frankfurter Ecke. Auch unsere Hunde verstehen sich richtig gut und wir machten eine für Seniorenhunde sehr lange Gassirunde im altersgerechten Tempo. So war wenigstens der Sonntag gut genutzt gewesen und wir hatten uns nach 2 Jahren Schreibkontakt endlich mal wieder persönlich. Seit Sonntag Abend bin ich mit „Hay Day“ infiziert, einem eigenen Bauernhof auf dem Handy. Seltsam, eigentlich war ich nie der Typ für Spiele, weder live noch auf dem Handy. Aber seit ich ein Streicheltelefon mit Android habe, spiele ich sehr intensiv. Hoffentlich schläft das bald wieder ein, kommt mir nämlich schon extrem wie Sucht vor…

Am Montag war dann mein Termin bei der DEKRA in Heidelberg. Etwas chaotisch dieses Mal, weil zum einen die PKW-Spur durch den Einbau einer neuen Hebebühne blockiert war. Zum anderen stand die Blockade auch vor der Zufahrt zur Halle und die Autos mussten erst verkehrt herum über die LKW-Spur durchgefahren und gewendet werden. Auch ein gewisser Zeitverzug war dadurch entstanden, was mich aber nicht störte, ganz im Gegenteil. Ich ließ einfach den Motor laufen, so hatte er für die AU wenigstens Betriebstemperatur. Die Anfahrt war dazu einfach zu kurz gewesen. Die Prüfung verlief reibungslos und erfolgreich. Ich habe ja immer ein dummes Gefühl bei den Düdo-Bremsen, die möchte ich nämlich nie wieder auf machen müssen. Aber alles perfekt, nur leichte und zulässige Abweichungen und gute Bremswerte. Auch der Rest des Wagens ist nach wie vor gut. Die Fluid-Film Behandlung der Hilfsrahmen hinter den Hinterrädern war wohl erfolgreich gewesen, da rostet nichts mehr. Das ist ja das Schöne an einer soliden Substanz, da kann man immer noch rechtzeitig gegensteuern. Ich werde wohl nochmal etwas Fluid-Film in die beiden Hilfsrahmen sprühen, schadet vor dem Winter bestimmt nicht…

Am Dienstag fuhr ich wieder nach Maxdorf. Außer Hay Day spielen habe ich nicht viel gemacht. Die Ruhe vor dem Sturm sozusagen. Heute holten wir unzähligen Kram vom Dachboden, ein Teil war für den Wertstoffhof und der Rest für meine Mitnahme. Es endete so, dass die halbe Familie meinen Kram runter trug und ich derweil wieder mal eine Runde Anhängertetris spielen musste. Am Ende war ich verwundert, dass doch noch so viel Platz im Anhänger geblieben war. Hände waschen und Feierabend. Peter kam vom Wertstoffhof zurück und fragte, ob ich die Sachen im Keller alle gefunden hätte. Scheiße, stimmt, da stand ja auch noch Kram herum. Also doch noch kein Feierabend. Ich suchte meine Siebensachen zusammen und öffnete wieder den Anhänger. Jetzt mussten noch 4 Kisten da rein und plötzlich erschien mir garnicht mehr so viel Platz im Anhänger zu sein. Hat aber alles gepasst, ich musste nur nochmal etwas umschichten. Sicherheitshalber habe ich einen Spanngurt zwischen Regal und Anhängertür gespannt. Etwas später war ich noch an der Tankstelle und wollte am Gespann rundum Luft prüfen. Am Anhänger mit den PKW-Reifen kein Problem, aber in die Düdoreifen „hauchte“ der Automat lediglich hinein. Ich konnte im Dunkel auch nicht die Anzeige am Gerät erkennen, vielleicht haben meine Reifen auch den Kompressor aufgefüllt und nicht anders herum. Morgen werde ich mal Peters Kompressor auf die Reifen ansetzen. Auf jeden Fall wird die Fahrerei mit dem Gespann wieder extrem lustig, Beschleunigung ist absolut keine feststellbar.

Freitag ist Abfahrt. Die Nacht Freitag/Samstag verbringe ich wohl wieder in Mendig, am Samstag geht es dann gleich weiter nach Köln Porz. Dort habe ich dann zwei Nächte Aufenthalt, auch wegen des Fahrverbots am Sonntag. Am Montag steht Essen auf dem Plan, also der Start der Deutschen Verdauungslinie Essen-Darmstadt-Pforzheim, aber ich fahre ja in die andere Richtung. Dort wieder eine Nacht. Dann Pause in Amelsbüren, Dienstag bis Donnerstag. Für die nächste Nacht tut ein Stellplatz in Diepholz Dienst. Freitag auf Samstag evtl. Stuhr bei Bremen. Den Fahrverbotssonntag mit den umschließenden Nächten verbringe ich wohl in Buxtehude (da wollte ich schon immer mal hin! 😉 ) auf einem Stellplatz. Am Montag dann im Tiefflug nach Meldorf.

2 Gedanken zu „Reiseplanung

    • Moin Julia!
      Bremen selber werde ich wohl eher meiden. Ich mag Städte nicht besonders. Lieber Vororte und kleine Nester. Und selbst die besichtige ich meistens nicht. Am liebsten am Rande stehen und möglichst schnell raus in Feld oder Wald. Was ich aber besichtigen werde ist Amelsbüren. Warum, das wird jetzt noch nicht verraten… 🙂
      Bin mal auf Euer neues Mobil gespannt! Wann dürfen wir da mehr Bilder und weitere Infos erwarten?
      Viele Grüße!

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