Sooo ein Stress heute…

Es war wirklich sehr anstrengend heute. Wir saßen stundenlang im Schatten und erholten uns vom gestrigen Kampfeinsatz an der Tankfront. Als wir damit fertig waren, stellten wir die Stühle wieder in den Schatten und beobachteten von dort aus den Verkehr auf der Straße. Viel Verkehr. Erstaunlich viele Beifahrer fielen fast aus dem Fenster, als sie uns gegenmusterten. Wir wollten schon ein Schild „Bitte nicht füttern!“ an unserem Käfig anbringen. Stattdessen begann aber Roberto, die Gaffenden winkend zu grüßen. Manche grüßten sogar zurück. Einzige Abwechslung brachte ein Polizeieinsatz an der Tankstelle gegenüber. Wie gesagt, es war sehr anstrengend heute.

Zu allem Überfluss entschieden wir uns dann auch noch zum Umzug auf einen anderen Platz. Montag würden hier schließlich wieder viele Autos parken wollen. Wir überlegten uns ein Ausweichlager. Ich wollte Wasser für Happy, aber der kleine Tümpelsee in Ettlingen wollte mir nicht so recht zusagen. Der Rhein vielleicht noch, den verschoben wir aber dann doch lieber auf den Lauf der Woche. Also blieb ja nur noch eins: Mein See in Bruchhausen. 😉

Also zogen wir um und ich baute gleich das Dreirad zusammen. Roberto ließ sich mitreißen und barg sein Fahrrad aus der Garage. Happy war sowieso schon begeistert als er kapierte wo wir waren und überschlug sich förmlich als wir die Fahrräder bereit machten. Die Fahrt war etwas ruppig, Happy war durch das kleine Rudel Fahrräder leicht überfordert und hatte zudem noch mehrmals den unbändigen Drang nach Schnuffeleinheiten. Aber wir erreichten den Baggersee dann doch noch. Es dauerte auch nicht lange bis Happy drin war. Ich wartete aber noch mit dem Stockwerfen bis er bis zum Bauch im Wasser war, aber dann ging es los. Immer und immer wieder sollte ich ihm einen Stock werfen, den er dann zwar aus dem Wasser holte, aber zuerst etwas davon abbiss bevor ich ihn wieder zum Werfen bekam. Und klar veräppelte ich ihn auch mal, indem ich einen Stein warf, den er dann vergebens suchen schwamm. Wir übertrieben das Spielen nicht, Happy hatte sich abgekühlt und war auf dem Heimweg spürbar kraftvoller unterwegs.

Am Wagen zurück schrubbelte ich ihn einigermaßen trocken und gab ihm sein Futter. Roberto und ich bauten Tisch und Stühle auf und aßen ebenfalls etwas. Zuerst hatte ich etwas den Überblick im doch derzeit extrem zugestellten Düdo verloren und sah nur Spaghetti als Essbares. Aber in der heißen Höhle kochen? Und dann auch noch warm essen…??? Muss nicht sein! Also schaute ich die Kisten durch und wurde fündig. Kein kulinarischer Hochgenuss, aber doch reichlich zu beißen. Wir saßen noch etwas draußen herum bevor mein Nachbar die Nachtruhe antreten wollte.

Ich war noch nicht müde, sondern verlegte den neuen Schlauch der Wasserversorgung fertig. Die Lüsterklemmen noch und schon hatte ich wieder fließendes Wasser. Die neue Pumpe hat viel mehr Power als die bisherige. Irgendwie befürchte ich dass ich den großen Tank genauso schnell leer bekomme wie bisher das kleine Fass. Henning sprach online einen Fußtaster an und Bruno bestärkte diese Empfehlung. Die Idee finde ich ja auch gut, nur fehlt für die Durchführung noch die letzte zündende Idee. Ich empfinde den Platz zwischen Tisch und Küche ja eh schon als recht schmal, wenn dann noch ein Fußtaster zu groß aufträgt, ärgere ich mich darüber mehr als er mir nützt. Also nochmal etwas reifen lassen… 😉

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