Nachtschicht-Report

Was eine Nacht! In den letzten Nächten war ich ja immer sehr aktiv gewesen. Dass ich temporär keinen Tisch und keine Sitzmöglichkeit im Wagen habe, tut mir und dem Wagen gut. Zudem habe ich in der Slaphase irgendwie einen ganzen Tag zusätzlich geschenkt bekommen, sehr praktisch. Beim Ins-Bett-gehen (Einnahme einer individellen horizontalen Stellung zur Einleitung der Slaphase) waren mir irgendwie alle Termine verrutscht und ich war der Meinung, meine vorletzte Slaphase zu beginnen. Mittwoch wäre also Abreise, weil Donnerstag Feiertag ist und ich da nicht fahren darf. Heute klärte mich meine gerichtlich aberkannte Schwester dann auf, dass erst der Feitag ein Feiertag ist und ich die ganze Zeit gesagt hätte, dass ich am Donnerstag fahre. Kalender – stimmt, der Donnerstag ist der 17.4., an dem Tag fahre ich. Hahaha, wie geil, ich muss zwar dran bleiben, habe aber trotzdem einen Tag mehr als gedacht… 😀

Vor dem Frühstück war ich um die Ecke beim Autozubehör-Laden und habe meine MAXI-Sicherungen in 2x 50A und 1x 80A geholt. In Paketform waren 4 Solar-Verteilerstecker, 1 Masse-Verteilerblock und 1 Großpackung Frontline (gegen Flöhe und Zecken an Hund und Bruno 😉 ) gekommen, die nächsten Arbeiten und der Besuch in Lüdelsen sind also gerettet.

Letzte Nacht musste ich mit einer Schraube im Bettrahmen herumärgern, die natürlich genau da saß, wo ich mit dem dicken Fräser durch wollte. Eine Schraube im Kofferraum versetzte ich, wunderte mich dabei etwas über das Loch direkt daneben, in dem keine Schraube zu sein schien. Wieder Fräser, immer noch Schraube. Scheiße! Nochmal unter der Matratze am Lattenrost kontolliert und gemessen – passt, da ist keine Schraube. Nochmal unterm Bett im Kofferraum gemessen – keine Schraube. Aber nun kam das ungenutzte Loch zum Tragen, da drin war nämlich mal eine Schraube abgerissen. Und ich treffe die natürlich auch genau, weil ich quasi unausweichlich genau da durch bohren MUSSTE. Notfallplan: Etwas weiter rechts bohren und dafür gerade noch so unter dem Bett enden. Immerhin funktionierte das.

Stück für Stück kam immer mehr Kabelkanal dazu, immer mal wieder ein Loch zu bohren oder zu fräsen, am Ende war alles gut. Durch die bis da eingetroffene Müdigkeit legte ich das Massekabel direkt zu den Batterien hin, aber es musste stattdessen erst zu einem Verteilerblock und dann zu den Batterien geführt werden. Jetzt war es zu kurz, ich hatte es ja soeben nach der vermeintlich passenden Länge abgeschnitten. Glücklicherweise war der Abschnitt länger als ich es jetzt bräuchte, also Glück gehabt. Neu verlegt war es auch gleich, also nix passiert. Den Messshunt konnte ich nun noch anschließen, dann wäre mein Tagewerk -oder eher Nachtwerk!- vollendet. Cool! Mit einem Klemmenkabel überbrückte ich die beiden Massekabelenden, stecke die viel zu schwachen Sicherungen in die Sicherungshalter. Der Solar Laderegler nahm seinen Dienst unverzüglich auf, ebenso der Batteriecomputer und die DuoControl, die mir immer zu verstehen geben will, dass die Betriebsflasche leer ist. Ich knipste noch ein paarmal verschiedene Lichter ein und aus und freute mich über das vollbrachte Werk.

Gleich raus und weiter machen, den gewonnenen Tag nutzen… 😀

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