Computerkram

Oh Mann, was ein seltsames Getue. Das Lenovo lief mit Win 7 Ultimate absolut super, warf mir aber ständig den Treiber meines DVD Laufwerks raus. Ich konnte nicht mal einen Film schauen, dachte zuerst, dass das Laufwerk einen Schaden hätte. Ich konnte aber Ubuntu in einer DVD-Live-Version starten. Hmmm. Ich entschied mich für ein anderes Betriebssystem, das Ubuntu Linux kam auf die Festplatte, welche ich vorher noch von 160 GB auf eine 500 GB tauschte.

Nach der Installation von Ubuntu war das Notebook nicht wieder zu erkennen – und Ubuntu auch nicht. Hatte ich Ubuntu mehrere Jahre lang als „mein“ Betriebssystem glücklich auf dem Heimrechner gehabt, hängte sich die diesige Installation auf dem Lenovo ständig auf. Die Festplatte lief ständig und irgendwelche Daten flogen scheinbar kreuz und quer auf ihr hin und her. In dieser Zeit reagierte das Notebook auf keine Anstalten, meinerseit Kontakt zu ihm aufzunehmen. Immerhin funktionierte das DVD Laufwerk, auch wenn sich der Computer beim Schauen einer DVD in den ersten Minuten wieder mal aufgab. Nö, so nicht!

Jetzt ist wieder Windows 7 Ultimate installiert – und hat im Gegensatz zur vorhergehenden Installation alle Geräte erkannt und installiert, auch das DVD Laufwerk ist brav betriebsbereit.Verstehe einer so einen Computer…

Ich wollte einfach ein stabil laufendes Betriebssystem, um auf ihm dann ein Windows XP in Minimalinstallation betreiben zu können, mit dem ich dann den Schneideplotter ansteuern kann. Prinzipiell hatte mir Windows 7 noch keine Zicken bereitet, eben bis auf die letzte Installation auf dem Lenovo. Ich bin froh dass es so kam. Jetzt habe ich ein stabil laufendes System und konnte mich der XP Installation widmen. Um nicht hin und her booten zu müssen, legte mein gastgebender, gesetzlicher Nicht-Schwager Virtuelle Maschinen nahe. Oh, das Prinzip kannte ich ja, aber die Praxis war mir fremd. Als Empfehlung brachte er den kostenlosen VMware Player an, den er schon seit Jahren nutzt.

Ich installierte den Player gestern, war einfach nur die Installation eine Programms, fertig. Na, bis jetzt war das ja nicht sonderlich kompliziert. Mal sehen wie sich Windows XP installieren lässt. Abends im Wagen ging es weiter, ich startete den Player und bat ihn um die Installation von XP. Er fragte nach der Installationsquelle, bot mir dabei die Möglichkeit an, das .iso Image der Installations-CD zu benutzen, wie geil! Er fragte nach dem Windows Freischaltcode und den Ort der Installation. Ich richtete einen Ordner auf der Datenpartition ein und ließ ihn installieren. 12 GB Platz habe ich ihm für XP mal überlassen, das sollte dicke reichen. Alles lief problemlos. Sehr interessant! Nach der Installation startete der Player gleich Windows XP. Sah ja schon witzig aus, ein Win 7 Desktop mit einem Fenster, in dem Win XP bootete. Ein paar kleine Konfigurationen an XP und schon war ich fertig. Der XP-Ordner ist derzeit 1,7 GB klein.

xp-auf-7wm.png

Kinder wollen spielen, also kopierte ich den Ordner mit XP und ließ es mit dem VWware Player öffnen. Schon hatte ich eine zweite XP Installation am laufen. Ich nannte sie um, um die beiden XPs voneinander unterscheiden zu können. Jetzt können die beiden getrennte Wege gehen, die eine dient als „Vorlage“ für weitere Spielereien, während die „Plot Edition“ heute für den Schneideplotter zurecht gemacht werden soll.

Spaßeshalber installierte ich auch ein Ubuntu 13.10 über den VMware Player. Dank der kompletten Arbeitsumgebung, die ich überhaupt nicht brauche, ist der Ordner auf der Festplatte fast 6 GB groß. Ups, da sollte ich mir vielleicht eher eine Minimalinstallation suchen… 😉

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