Freude, große Freude!

Freude (fast) überall, das war ein guter Tag – und nicht nur wettertechnisch betrachtet! Meine Motorlager sind fertig eingebaut und der Motor läuft jetzt gefühlt seidenweich. Die Schüttlerei bleibt im Motorraum und überträgt sich nicht mehr auf die Karosserie. Weiterhin wurden heute die beiden MWs abgeholt und gleich auch noch ein großer Teil der VW Bus Teile mitgenommen. Das Ende ist nah! 😉

Gegen 10 Uhr wollte der Käufer der beiden MWs hier aufschlagen, kurz nach der angedrohten Zeit war er dann mit zwei Helfern auch tatsächlich da. Die Jungs luden alle noch mitzunehmenden Teile in den fast kompletten MW ein, den ich schon rausgeschoben hatte. Er war noch vom Düdo versperrt, dessen Motorlager auch noch nicht vollständig festgezogen waren. Ich wusste ja, dass die mit dem kleinen Anhänger zweimal fahren mussten, dazwischen hätte ich prima Gelegenheit, die Motorlager des Düdo festzuschrauben. Nun wollte ich aber erst mal Geld sehen, auch wenn es nicht gerade viel war. War auch kein Problem, ich bekam es in abgezählter Form, wie schön. Ich fuhr den Düdo schräg vor, bis der MW die Einfahrt unten war, dann musste ich wieder zurück, um später den nächsten Kleinstwagen in die Schleuse zu bekommen. Der Hof ist halt so verbaut, geht nicht anders, außer wenn ich den Düdo raus fahre, was ich aber vermeiden wollte. Der erste MW wurde auf den Anhänger aufgeladen und festgezurrt, schon fuhr er vondannen.

Ich schnappte mir das bereitgelegte Werkzeug und eine von Happys Decken und kroch unter den Düdo. Happy wollte auch eine Decke und dazu ein Kauutensil, bei uns wahrheitsgemäß „Stinkeding“ genannt, was er auch beides bekam. Am hinteren linken Lager waren noch 3 Schrauben fest zu ziehen, auch an den anderen 3 Lagern fanden sich nachzuziehende Schrauben. Die großen Schrauben konnte ich aus Schmerzgründen nicht kontrollieren, ich verlasse mich jetzt erst mal drauf, dass die fest sind. Sehr geil, der Düdo ist so weit schon mal wieder fahrbereit.

Nun „verbummelte“ ich über 2 Stunden. Den noch zu holenden MW befreite ich von einem Großteil der Vogelscheiße, die vorne links an ihm anhaftete. Ansonsten trank ich zwei Schokocappuccino, futterte etwas, internettete etwas. Irgendwann waren die MW-Holer wieder da. Ich ließ mir die Problemlosigkeit der ersten Fuhre bestätigen und schon standen wir beim zweiten MW, der eigentlich mein erster gewesen war. Bei ihm war die Karosserie vom Rahmen getrennt und irgendwie ließen sich die Jungs nicht auf mein „vorne freiheben“ ein, dass wir den Wagen einfach raus schieben konnten. Stattdessen lief der Plan darauf hinaus, die Karosserie abzuheben und erst das Fahrgestell und dann die Karosserie raus zu tragen. Hahaha, wie geil! Aber gut, wir waren zu viert und wenn es denen Spaß macht, bin ich dabei. So sparte ich das erneute Starten des Düdo, wir trugen den MW einfach über die Treppe nach draußen und auf den Anhänger – in 2 Teilen eben. Wieder wurde er festgezurrt.

Nun kam die Frage nach „weiteren Teilen“ auf. Ich verneinte dies, weil ja keine weiteren MW Teile vorhanden waren. Auf nochmaliges Fragen nach „Sachen die ich wegschmeißen würde“ kam ich auf die VW Bus Teile zu sprechen, die Kollege Dome nicht im vereinbarten Zeitrahmen geholt hatte. Ich hatte den MW-Holern beim ersten MW von wegzuschmeißenden Autoteilen erzählt gehabt, jetzt wusste ich auch, was die wollten… 😀 Aber klar doch, was soll ich damit. Ich hätte jetzt alles weggeschmissen, aber wer sie haben will, gerne. Und schon wurde geräumt. Mit glänzenden Augen verluden die Jungs Kiste für Kiste. Der Einfachheit halber hatte ich ihnen die Klappboxen gleich mit überlassen, nur die eine verbliebene Stapelkiste behielt ich, Kisten im Euro-Format kann ich gut für den Anhänger brauchen. Irgendwann kan dann die Meldung „nur noch schwere Sachen, die frei im Anhänger liegen können“. Ein paar große Schwerlastrollen, ein Gas-Heizgebläse, ein Rollbrett und ein paar andere schwerere Dinge folgten also noch, dann war Schluss. Ich schoss noch ein paar Fotos für den Blog und als Erinnerung, dann fuhr auch der zweite MW in ziemlich überladenem Umfeld davon – ach nee, zwei Dosen Bier bekam ich vorher noch in die Hand gedrückt, die gibt es heute Abend zur Feier des Tages. Sehr geile Aktion und ziemlich abgefahrene Bekanntschaften schon wieder, ich bin zu einer Grillung eingeladen, wenn ich mal in der Gegend wäre…

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