Lehrerparkplatz

Ich hatte alles zusammengepackt und den Düdo schon mal weitgehend fahrfertig geräumt, das Dreirad war im Anhänger verzurrt, saß ich vor dem Computer, bloggte und wartete. Aber nicht lange, da stand schon das Pandamobil neben mir. War aber kein Panda drin, sondern Bärnd und Ivetta. Schnell noch meine Fahrverhinderer in Fahrstellung bringen, an die Magnetfußantenne auf dem Aludach hatte ich natürlich wieder mal nicht gedacht. Wir fuhren auf besagten Lehrerparkplatz, der gerade mal knappe 5km von meinem Standort entfernt liegt und der wegen der Ferien derzeit ungenutzt ist.

Meine Anweisung lautete dort, den Anhänger abzukuppeln und mich nicht zu häuslich niederzulassen, weil ich nachher nochmal fahren müsste, aber nicht zu meinem Nachteil. (Ich wusste natürlich genau, was wir nachher für mich holen würden, aber ich will es etwas spannender machen, extra für Euch und wie immer völlig gratis! 😉 )
Also gut, ohne mein Dreirad käme ich mittlerweile ja schon nirgendwo mehr hin, ich hab manchmal schon fast den Eindruck, dass es mir immer mehr am Hintern festfächst. Hab ich schon erwähnt wie geil das Ding ist? Es war somit auch das Erste, was ich mir an „Häuslichkeit“ bereitstellte. Ein paar Meter Parkplatz hoch und Parkplatz runter, jawoll, funktioniert noch ordnungsgemäß. Den Lenker hatte ich vorhin noch etwas weiter nach hinten geneigt, jetzt sitzt man wesentlich entspannter. Irgendwo hatte ich klar ein „Harley“ herausgehört, als ich an einer der haufenweise auftretenden Menschengrüppchen rund um den Bezahl-See vorbei gefahren war. Und auch mir war in der letzten Zeit öfters mal ein „Harley-Tretmeinsohn“ durch den Kopf gegangen, wenn ich mit meinem superbequemen Tret-Trike fröhlich unterwegs gewesen war. Auf jeden Fall macht das Dreirad richtig viel Spaß, falls ich das noch nicht erwähnt haben sollte.

Durch eine Fehlplanung an Bernds Wohnschlachtschiff konnte ich zumindest das Ausstellfenster meiner Schiebetür in seinem Rahmen zentrieren, jetzt schließt und öffnet es so wie es soll. Die matten Ecken stören mich nicht wirklich, also muss zumindest das Außenteil des Fensters nicht getauscht werden. Für mich ein Grund, die Folien vom Glas abzuziehen. Jetzt sieht das Fenster natürlich gleich mal richtig neu aus… 😀

Als Nächstes lieh ich mir Bernds schickes Honda Aggregat aus, um geschwind ein dickes Loch hinter meinen rechten Radkasten in die Bodenplatte zu bohren. Da führte ich den Ablaufschlauch der Spüle nach außen durch. Ich habe also jetzt einen quasi unendlich fassenden Abwassertank, der mein Auto nicht beschwert. Beschweren könnte sich dafür der eine oder andere Platzwart, wenn das heiße Nudelwasser seinen kostbaren Rasen benetzt. Keine Sorge, das pflüge ich nachher mit den Zwillingsreifen unter…!
Ja nee, iss klar! Ich hab in Gerolsheim noch einen Tank liegen, der genau zwischen Außenschürze und Rahmen passt. Sollten mir in diesem Leben noch Ideen für die Halter kommen, setze ich das Auffangbehältnis unter den Schlauch.

Zuletzt fuhr ich mit Bernd als Navigator in den Garten seiner Eltern, wo wir eine recht dicke Alu Riffelblech Platte holten, um sie als Rohmaterial vor dem Schrotthändler zu retten. Der hätte sich gefreut, so tu ich es. Viel besser! 😉

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