Wieder Gerolsheim

Nach einer recht wenig anstrengenden Fahrt bin ich wieder in Gerolsheim zwischengelandet. Ich bin zwar ziemlich müde, was nach der leicht verkorxten zweiten Nachthälfte aber auch nicht besonders verwunderlich ist, aber dafür auch recht zufrieden mit dem heutigen Tag.

Um 4:30 Uhr wachte ich schreckhaft auf, hatte irgendeinen Müll geträumt gehabt. Ich versuchte wieder einzuschlafen, das wollte aber nicht so recht gehen. Pinkeln, nochmal ein Schlafversuch. Nach einer ganzen Weile hatte ich so ziemlich jede Liegeposition durchprobiert, aber keine wollte mir weiteren Schlaf verschaffen. Irgendwann döste ich doch wieder ein, aber als um 20 nach 8 der Wecker klingelte, fühlte sich das noch absolut nicht nach Aufstehen an. 9 Minuten ließ ich mir noch Aufschub geben, die fühlten sich aber auch nur nach wenigen Sekunden an. Mist. Los, aufstehen, hilft ja nichts.

Ich gab meine Schlüssel ab, schlappte zu Christian rüber und kurz darauf waren wir unterwegs zum Recyclinghof. Dort musste ich wieder das Rückwärtsfahren üben, es sah am Ende aber doch eher nach Fahrstunde aus. Zu weit rechts begonnen und nun kein Platz mehr, das Gespann nach dem Abbiegen wieder so weit gerade zu bekommen, um noch weiter zurück fahren zu können. Bravo! Egal, ich hatte keinen Bock auf noch mehr Rangiererei und überredete schnell Christian, dass wir jetzt fix ausladen sollten, was schneller wäre als jede weitere Fahrerei und Diskussion. Einer der Recycler meinte etwas wegen des querstehenden Düdos, ließ uns aber dann doch an Ort und Stelle ausladen. Schon war der Anhänger wieder zu und ich wollte die Bahn freigeben. Der Recycler sprach mich an, wollte meinen Schein haben. Er hatte wohl nicht so ganz gepeilt, dass wir mit 2 Fahrzeugen da waren. Christian klärte das fix und ich fuhr auf die Seite, wo ich meinen Anhängerinhalt neu sortierte, damit nichts zu weit verrutschen könnte. Dann räumten wir den Abfall sortenrein auf verschiedene Haufen und fuhren zur und problemlos und unbehelligt wie immer über die Grenze. Auf dem Parkplatz verabschiedeten wir uns voneinander. Ich frühstückte noch, dann ging die Heimreise los.

Ich weiß es nicht genau, aber einige Stunden später, nämlich um 14:20 Uhr stand ich auf dem Parkplatz der Villa Rustica bei Wachenheim. Ohne Pause war ich dort angekommen, jetzt war es an der Zeit für ein Gassi für Hund und Mensch. Happy gefiel das natürlich besser als die monotone Fahrerei, bei der er meines Wissens nach nicht mal ein Schläfchen hält. Eigentlich hatte ich den Parkplatz weniger wegen der Römischen Gutsanlage aufgesucht, sondern prinzipiell nur wegen des Parkplatzes und der direkten Spaziermöglichkeit. So gingen wir los. Unsere Runde endete direkt neben der Ausgrabungsstätte und ich entschloss mich für etwas Kultur. Diverses ist auf dem Gelände verboten, aber Hunde nicht. Dann los, etwas Bildung kann Happy ja auch nicht schaden. Ich erlebte das Gebotene mehr mit den Augen, Happy mehr mit der Nase. Wer von uns nun mehr davon hatte, kann ich nicht sagen. Aber da ich mit 5 Augen schauen konnte, kann ich mein Gesehenes hier teilen:

So, genug Bildung und Kultur für mindestens diese Woche! 😉

Aber jetzt, wo ich einen Tapetenwechsel hinter mir habe, sehe ich auch wieder die Schönheit dieser Gegend. Ich muss wohl öfters mal weg von hier, sonst wirkt das alles nicht mehr richtig…

Ich fuhr noch bei Aldi einkaufen, tankte in Maxdorf und besuchte im direkten Anschluss Peter. Viel zu erzählen, aber gegen 18 Uhr fuhr ich nach Gerolsheim. Dort wurde ich gleich von meiner Nachbarin in Empfang genommen und Happy konnte seinen vierbeinigen Nachbarn mal besuchen. Viel zu erzählen… Anschließend klingelte ich noch bei meinem Ex-über-mir-Mieter und wir gingen nochmal mit den Hunden raus. Viel zu erzählen…

Heute Nacht stehe ich auf der Straße, das ist nicht gerade der gemütlichste Platz, aber die Einfahrt war blockiert und ich hatte sowieso keine Lust mehr, den Anhänger zu rangieren. Morgen ist auch noch ein Tag, übermorgen auch,… 😉

3 Gedanken zu „Wieder Gerolsheim

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