Anhängerkupplung – Teil 1

Bis heute Nachmittag hatte es geregnet, also saß ich eine ganze Weile vor dem Computer. Frühstück, Mittagessen – und dann kam die Sonne raus. Es dauerte natürlich eine ganze Weile, bis auch der Boden weitestgehend trocken war. Ich richtete etwas Werkzeug zusammen, kümmerte mich um meine Wäsche und suchte mir einen passenden alten Karton als Spritzschutz beim Flexen. Dann war der Hof trocken – nur nicht hinter und unter meinem Auto. Also noch einen Karton zum Drauflegen. Aber dann ging es los.

Zu meiner großen Freude fand ich noch ein paar brauchbare Bohrer und schritt eifrig zur Tat. Die meisten Löcher waren schon im Rahmen drin, allerdings steckten in 4 der Löcher Niete, mit denen das Rahmenheck befestigt war. Ich musste noch 2 Nietköpfe wegschleifen (die anderen hatte ich bei einer früheren Session schon entfernt), dann konnte ich die Niete rausbohren. Ehrlich gesagt hatte es mich selber gewundert, wie schnell die beiden Seitenbleche am Rahmen befestigt waren. Beim nächsten Anlauf muss der Querträger auf die richtige Länge gebohrt und verschraubt werden. Das kann ich aber nicht am Auto machen, weil ich weder von oben noch von unten mit der Maschine dran komme. Also schraubte ich den Querträger zwischen die Bleche, räumte schnell noch das Werkzeug und die Kartonage weg, etwas fegen und schon fing es an zu gewittern. Prima Timing, meine Arme hätten nach der Bohrerei sowieso nicht mehr lange durchgehalten.

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