Großwaschtag

Der gestrige Tag begann mit etwas, das ich schon seit knapp 2 Monaten nicht mehr getan hatte: Duschen. Ein tolles Gefühl, die Haare nach so langer Zeit mal wieder richtig und sogar mit warmem Wasser waschen zu können. Viel vermisse ich ja nicht vom Leben in Steinwänden, aber so eine richtige Dusche schon irgendwie.

Meine Klamotten zu waschen hatte ich ja nun auch super lange hinausgezögert, aber gestern schritt ich endlich mal zur Tat und jagte 3 Ladungen durch die Waschmaschine. Die T-Shirts wanderten danach in den Wäschetrockner und befinden sich seit etwa 3 Stunden ordentlichst gefaltet wieder in ihrem heimatlichen Schrank auf Rädern. Diverse Hosen verbringen die Nacht im Heizungskeller zum trocknen, während die Unterwäsche und die Socken noch ein paar Runden im Wäschetrockner rotieren dürfen. Puh, ich bekomme bestimmt nochmal eine Ladung Wäsche zusammen, wenn ich nochmal genau schaue. Aber für diese Wachzeit reicht es erst mal wieder. Bis morgen sind die Hosen bestimmt trocken – vielleicht warte ich noch eine Weile vor der nächsten Wäsche… 😉

Zwischendrin bekam der Mopedanhänger noch einen Hasenstallverschluss montiert, wodurch sich endlich der blöde Spanngurt erübrigte. Dann kam das ganze Leergut in die Gummikarre und ich schwalbte zum Lidl nach Lambsheim, Großeinkauf. Die Verkäuferin, die etwa genauso langweilig drein schaut wie unsere liebe Bundeskanzlerin, war gewohnt unfreundlich. Als ich dann auch noch mit Karte bezahlen und mir das Pfandgeld bar auszahlen lassen wollte, war es bei ihr ganz aus. Naja, mir egal, ich durfte sie ja zum Glück hinter ihrer Kasse sitzen lassen. Ich verabschiedete mich überfreundlich und wünschte ihr einen schönen Abend. So voll beladen ist der kleine Anhänger wie ein Anker für die Schwalbe. Aber ich kam heim – und das sogar trocken.

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