Donauwörth

Diese Nacht verbringe ich neben Susa und Henriette, Tür an Tür sozusagen. Vielleicht werden es auch zwei Nächte, ich will mich da nicht so festlegen.

Die Fahrfertigräumerei war ein kleiner Horrortrip gewesen, der Tisch musste leergeräumt und abgebaut werden, damit ich an Jürgens Ladegerät kam. Dann musste ich alles am zukünftigen Küchenplatz wegräumen, weil dort das Dreirad während der Überführung stehen sollte. Natürlich wollte das auch nicht ohne Kampf ins Auto, ich musste den Sitz und den Korb demontieren. Ach ja, vorher musste der Düdo aus der Einfahrt, weil die zu eng für jede Beladungsaktion gewesen wäre. Und vor dem Rausfahren aus der Einfahrt musste ich die Scheiben enteisen und trockenlegen. Vor lauter Angst um das gegenüber der Einfahrt parkende Auto vergaß ich, das Verlängerungskabel aus meiner Beifahrertür zu nehmen und riss beim Rausfahren den Stecker ab. Uuuuäääähhhhh!!!! Beim Halten um das Kabel zu entfernen merkte ich, dass mein Blinkrelais festgefroren war. Zuerst blinkte es recht langsam, plötzlich garnicht mehr. Eine Runde ums Quadrat gefahren, war ich eigentlich schon urlaubsreif. Bis ich dann nach dem Abendessen endgültig abfahren wollte, waren die Scheiben innen wie außen vereist. Na wenigstens gingen sie auf diese Weise mit der Fahrbahnbeschaffenheit konform. Trotz allem ließ ich mich nicht entmutigen und schaffte die Strecke von 65 km am Ende recht problemlos und mit funktionstüchtigem Blinker. Der kostenlose Stellplatz bietet einen recht guten Empfang mit dem Surfstick, somit gab es gleich eine aktuelle Meldung. Jetzt noch ein Film, dann ab in die Koje. Mir graut es schon vor dem nächsten Aufbruch, hoffentlich bekomme ich keine Albträume… 😉

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